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Schmalkalden - Ausflugsziel bei Bad Liebenstein

Wer in Bad Liebenstein und überhaupt im westlichen Thüringen Urlaub macht, befindet sich nicht nur in der geografischen Mitte Deutschlands, sondern ist auch von Schauplätzen der Reformation umgeben. Die Stelle, wo Martin Luther auf der Heimreise vom Wormser Reichstag entführt wurde, liegt beim Schloss Altenstein nahe Bad Liebenstein; die Wartburg, wo der Reformator das Neue Testament übersetzte, ist ebenfalls nicht weit von Bad Liebenstein entfernt - und auch zur Stadt Schmalkalden ist es von Bad Liebenstein nur ein Katzensprung: eine kurze Fahrt über Bairoda, Trusetal und Floh-Seligenthal, und schon ist die geschichtsträchtige Stadt im Süden des Thüringer Waldes erreicht.

Die Stadt Schmalkalden, die heute knapp 20.000 Einwohner hat, blickt auf eine über 1.100-jährige Geschichte zurück. Die erste urkundliche Erwähnung fällt ins Jahr 874. Um 1180 erhielt Schmalkalden die Stadtrechte. Die Bewohner verarbeiteten schon im 14. Jahrhundert Eisenerz und gelangten dadurch zu Wohlstand. Viele Jahrhunderte lang gehörte Schmalkalden zu Hessen, erst im Jahr 1944 wurde es dem Land Thüringen zugeordnet. Berühmt ist die Stadt noch heute als eine der wichtigen Stätten der Reformation. Die Bürger Schmalkaldens bekannten sich früh zu Martin Luther. Er war auch persönlich im Jahr 1537 für mehrere Wochen in der Stadt, predigte hier und veröffentlichte die "Schmalkaldischen Artikel", eine Sammlung wichtiger evangelischer Glaubensinhalte. Zwischen 1530 und 1547 bestand der in der Stadt gegründete "Schmalkaldische Bund", eine Vereinigung von protestantischen Reichsstädten und Ländern.

Auf dem Marktplatz von Schmalkalden kann der Besucher sich in Gedanken leicht in diese vergangenen Zeiten versetzen. Denn die Stadtkirche Sankt Georg und das Rathaus standen schon zur Zeit der Reformation. Die Georgskirche wurde zwischen 1437 und 1509 im gotischen Stil erbaut. 1537 predigte Martin Luther in dieser Kirche. Eine ehemalige Sakristei in der Kirche wird Lutherstube genannt. Darin ist heute ein kleines Kirchenmuseum eingerichtet. Sehenswert sind auch die modernen Glasfenster des Künstlers Charles Crodel und die schöne Sonnenuhr an der Fassade der Kirche. Das Rathaus wurde 1419 erbaut und bildet zusammen mit der Kirche und einigen historischen Fachwerkhäusern ein harmonisches Ensemble. Auch das Martin-Luther-Haus, das Gebäude, in dem Martin Luther 1537 wohnte, ist ein herrliches Fachwerkhaus.

Aus der Zeit, als Schmalkalden zu Hessen gehörte, stammt das Schloss Wilhelmsburg, erbaut zwischen 1585 und 1590. Das Renaissanceschloss ist sehr gut erhalten. Die Besucher staunen über die prächtigen Innenräume des Schlosses und die Renaissanceorgel in der Schlosskirche. Das Schlossmuseum informiert über die Stadtgeschichte. Ein besonderer Schwerpunkt liegt bei der Reformationszeit und dem Schmalkaldischen Bund.

In die Vergangenheit Schmalkaldens als Bergbaustadt wird der Besucher im Schaubergwerk Finstertal (Ortsteil Asbach) und in der Hochofenanlage "Neue Hütte" entführt. In der Bergwerksanlage Finstertal sind über Tage Arbeitsgeräte von Bergleuten zu sehen, unter Tage zeigen sich in den Grubengängen unterschiedliche geologische Schichten und Mineralien. Die Neue Hütte stammt übrigens aus dem Jahr 1835. Hier wurden Holzkohle und Eisenerz verarbeitet.

Die Umgebung von Schmalkalden eignet sich gut zum Wandern. Eine schöne Wanderstrecke beginnt beim Martin-Luther-Haus und führt - wie sollte es anders sein? - auf den Spuren Martin Luthers bis nach Tambach-Dietharz. Diese Wegstrecke entspricht der Reiseroute des Reformators im Jahr 1537.


 
 
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